Biomüsli - das typische Ökofrühstück? Datum: 03. Juni 2008 von Manuel
Tag 30. Müsli zum Frühstück
“Körnerfresser!” Dieses Schimpfwort konnten sich Kinder von Öko-Pionieren auf dem Schulhof häufiger mal anhören, und irgendwie ist ja auch etwas dran gewesen. Während für die meisten Mitmenschen “Weizen” das höchste der Gefühle und häufig einzige Antwort auf die Frage: “Welche Arten von Getreide kennen Sie?” war, kannte ich als Kind bereits Dinkel, Hirse, Hafer Buchweizen, Bulgur usw. Zum Frühstück gab es zwar nicht das klischeebehaftete Birchermüsli, aber eine raffinierte Form der Getreidezubereitung, der Frischkornbrei. Für so ein Brei weicht man Getreide 6 - 8 Stunden (über Nacht) in Wasser ein. Dadurch entfaltet das Getreide seine volle Kraft. Es bilden sich die begehrten Enzyme, die zur optimalen Verwertung der Nährstoffe im Organismus nötig sind. Am nächsten Morgen packt man zur “Pampe” dann leckere Früchte, Nüsse und einen Klecks Sahne. Auch wenn Frischkornbrei etwas unappetitlich aussieht, so schmeckt er doch sehr lecker und ist gesund.
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Biofrüchte von Myfitmix Datum: 28. Mai 2008 von Manuel
Tag 28. Bio-Naschereien per Post
Neulich flatterte in den E-Mail-Kasten eine Nachricht nebst Gutschein eines neuen Unternehmens, welches im sogenannten “customized-Food“-Sektor zu Hause ist und Müsli, Naschereien und Cocktails zum Selbermixen anbietet. Myfitmix heißt die Firma und der Kunde kann aus über 100 Bio-Zutaten individuelle
Produkte online zusammenzustellen. Das myfitmix Team kümmert sich dann um Produktion, Verpackung und Versand. Klingt bekannt? Richtig - wenn man sich die Geschäftsidee und die Webseite anschaut, stellt man schnell fest, dass eine andere Firma, nämlich mymuesli.de die Inspirationsquelle gewesen sein muss…
Passend zum Bio-Monat, zur Aufwertung eines typischen Bestandteils des Bio-Esser-Speiseplans (Müsli!) sowie als alternativer Knabberspaß habe ich flugs den Gutschein in eine Bio-Nascherei umgewandelt, den Vitalgenuss-Mix! Beim mischen der Zutaten, was sehr einfach und schnell geht (wie gesagt, wer schon einmal bei den Müslimachern bestellt hat, findet sich schnell zurecht), dann der erste Schreck: Die Packung kostet extra! Ja, das ist doch mal etwas. Wenn man die typische weisse Röhre als Vepackung haben möchte, zahlt man 1,59 Euro - da passen dann 400g rein. Für 500g gibt es eine Naschereientüte aus Kunststoff (99 Cent). Ob dies bei den anderen Produktlinien auch der Fall ist weiss ich nicht. Kundenfreundlich ist so ein Verpackungsaufschlag jedoch nicht in meinen Augen.
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Bio Käse Datum: 27. Mai 2008 von Manuel
Tag 27: Bio-Käse aufs Brot
Was gehört neben der Bio-Butter noch auf das Brot? Richtig, Käse - da in unserem Vegetarier-Haushalt nur die Katzen Fleisch bekommen ;-) Bei Bio-Käse ist die Auswahl auch schon vor dem “Bioboom” relativ groß gewesen. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich als kleiner Steppke an der Hand meiner Mutter in die großen Käsetruhen vom “Holländer” (das war ein Bio-Käseladen in Oldenburg) geschaut habe. Dort gab es jede Menge leckeren Käse - zu der Zeit war allerdings einer meiner Lieblingssorten der Leerdammer. “Plastikkäse”, pflegte der Holländer verächtlich zu sagen. Mittlerweile haben sich meine Geschmacksnerven auch an etwas würzigere Käse gewöhnt. Da wir seit einiger Zeit sozusagen im “Käseparadies” wohnen (wenn man auf kräftige Rohmilchkäse steht) kommt bei uns einiges an Milchprodukten auf den Tisch.
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Bio Butter Datum: 22. Mai 2008 von Manuel
Tag 22 - Biomilch und -Butter kaufen
Die Milchprodukte haben wir bislang noch etwas vernachlässigt. Das wollen wir ändern, und bevor wir zum Bio-Käse kommen, widmen wir uns heute der Milch und der Butter. Es scheiden sich bekanntermaßen die Geister, ob man nun Margarine oder Butter essen sollte - mag die Margarine auch “gesünder” sein, so schmeckt Butter doch um einiges besser. Ein Vorteil der Margarine ist natürlich die Streichfähigkeit, die auch direkt nach dem “Aus-dem-Kühlschrank-Holen” gegeben ist. Da im Bio-Monat auch der Geschmack zählt, kommt natürlich Butter auf den Tisch, bzw. das Brot!
Biomilch aus dem Tetrapack
Beim Yardo-Biomarkt bekommt man eine große Auswahl an Butter und Milch. Die Frischmilch sieht sehr lecker aus und kostet zwischen 2 und 3 SFr. Da wir aber recht wenig Milch verbrauchen (weder ich noch Tatjana trinken Milch “einfach mal so”) und das meiste davon in den Biokaffee kippen sowie ein wenig ins Müsli gießen sowie für´s Brötchenbacken benutzen… nehmen wir lieber haltbare Milch. Jaja, ich höre die echten Genießer schon aufstöhnen… egal ;-) Leider konnten wir beim Yardo keine H-Milch entdecken, so dass wir unseren Bedarf erneut beim Coop decken mussten. Dort haben wir heute auch eine sehr interessant aussehende Bio-Butter entdeckt. Diese vereint zwei gute Eigenschaften - erstens ist sie bio-zertifiziert und zweitens ist in der Ostschweiz hergestellt. Wenn man auf die Verpackung der anderen (überregionalen) Bio-Butter schaut, die ähnlich vom Preis her ist, so stellt man fest, dass sie durch die halbe Schweiz gekarrt wurde, während die vorliegende Bio-Butter “vor der Haustür” produziert wurde. Positiv fällt auch die Verpackung auf. Es wird auf eine Aluminium-Beschichtung verzichtet. Lobenswert!
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Bio Süßigkeiten Datum: 16. Mai 2008 von Manuel

Unser (Bio)-Leben ist hart, da muss ab und an etwas Süßes her. Aber was? Die Auswahl an Bio-Süßigkeiten ist mittlerweile enorm groß. Von Hanfkeksen bis feinste Pralinen reicht die Auswahl. Jedoch nicht alles, was süß und “bio” ist, schmeckt auch gut. Diese leidvolle Erfahrung haben sicher schon viele neugierige Naschkatzen machen dürfen. Unser “Geschmacks-Waterloo” waren Carob-Taler - Carob ist ein “Bioklassiker”, Ersatz für Schokolade und sicher ein Grund, warum Öko-Süßigkeiten lange Zeit als ungenießbar galten. Im Bio-Monat machen wir aber einen Bogen um solche Leckereien und versuchen stattdessen unseren normalen Süßigkeitenbedarf in Bioqualität zu decken.
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