Bio-Eier Nachtrag Datum:  12. Mai 2008 von Manuel

Da waren wir in unserem Beitrag Hi-Tech-Bioeier wohl so sehr von der Technik fasziniert, dass wir glatt vergessen haben, das Bio-Fazit (a.k.a die Kostenrechnung) am Ende zu ziehen. Nun, das sei hiermit nachgeholt:

6 Bioeier vom Hof Fäh kosten, wie schon im Beitrag erwähnt, 3,80 CHF (2,36 Euro). Im Vergleich kosten im Supermarkt 4 Bio-Eier (ja, tatsächlich diese Singlegrösse gibt es!) stolze 3,40 CHF - da kommen wir mit den Eiern aus dem Bio-Automaten etwas günstiger weg. Normale Eier aus Bodenhaltung kosten 2,90 CHF für das halbe Dutzend (1,79 Euro). Wir verbrauchen im Monat circa 15 Eier (ich bin kein “Pur-Ei-Esser” und Tatjana gönnt sich nur am Wochenende Frühstückseier), somit kostet uns der Umstieg auf lokale Öko-Eier während des Experiments 9,50 CHF (5,85 Euro). 7,25 CHF (4,47 Euro) wären es ohne Bio - und so kommen Mehrkosten von rund 30% ins Haushaltsbuch.

Eigene Brötchen backen Datum:  10. Mai 2008 von Manuel

Wenig Auswahl bei Bio-Brötchen

WIr haben während unseres Bio-Monats beim Brötchenkauf leider zu wenig Auswahl - entweder greifen wir zu der geringen Auswahl an Bio-Brötchen bei den Detailisten oder wir müssen selbst den Rührlöffel schwingen. Auf dem Wochenmarkt gibt es einen leckeren Bäcker aus Österreich - er hat aber keine Bioprodukte - und die Brötchen im Naturkostladen sehen nicht sehr ansprechend aus und sind mit 1,20 CHF auf Dauer einfach zu teuer. Also machen wir unsere Brötchen selber! Gesagt, getan - ein Brotbackautomat ist Teil unseres Haushaltes und in der Kunst des konventionellen Brötchenbackens habe ich schon einige Erfahrung. Kann doch also nicht so schwer sein! Bei unserem Großeinkauf in Konstanz haben wir uns darum mit einer halben Palette an Biobrot-Backmischungen eingedeckt (Sonderangebot 99 Cent die 500g-Packung). Und so ist die Auswahl groß: Sonnenblumenbrot, Bauernbrot, Vollkornbrot etc. Als erste Mischung wählte ich die Sonnenblumen-Sorte. Und schon ging es auch los!

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Bio-Eier im High-Tech-Laden Datum:  08. Mai 2008 von Tatjana

Etwa 15 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt liegt das Kloster Notkersegg. Zum „Chlösterli“ gehört ein Hof, der seit vielen Jahren von der Familie Fäh bewirtschaftet wird. Der Betrieb hat seit 1998 die „Knospe“-Zertifizierung, das ist das Schweizer Bio-Siegel. Die Familie Fäh hält Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner, hat ein paar Obstbäume und verkauft ihre Bio-Produkte teilweise im hofeigenen „Laden“. Der ist ungefähr 2 m² groß und bietet auch außerhalb der üblichen Ladenöffnungszeiten die Möglichkeit zum Einkaufen. Und er ist der Beweis, dass Bio und High-Tech durchaus gut zusammenpassen. Am besten schaut Ihr Euch das Video von unserem heutigen Einkauf gleich an:

Link: sevenload.com

Heute war der Laden nicht besonders gut bestückt, aber das Sortiment wechselt entsprechend dem saisonalen Angebot. Meist gibt es Eier und Milch, manchmal auch frisch gepressten Apfelsaft-to-go im praktischen Portionsbecher (0,2l). Vergangenen Herbst konnten wir leckere hausgemachte Bio-Marmelade und Walnüsse kaufen. Wir finden, dass das eine tolle Sache ist und sind gespannt, welche Produkte uns der Sommer bescheren wird.

Rezept-Tipp: Bio Burger Datum:  07. Mai 2008 von Tatjana

Bio und Fast Food haben sich lange Zeit ausgeschlossen, aber diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen kann man in jedem gut sortierten Biomarkt Tiefkühlpizza und Fertiggerichte mit Biosiegel kaufen. Über Sinn und Unsinn solcher Bioprodukte lässt sich streiten, deshalb wollen wir Euch hier unseren hausgemachten Fast Food Favoriten vorstellen: den Bio Veggie Burger. Den gibt es bei uns regelmäßig, so auch heute. Er ist einfach und schnell zubereitet, enthält gesunde Sachen und sieht verdammt gut aus!

Bioburger - Fastfood lecker selbstgemacht

Für 2 Portionen (4 Burger) braucht man:

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Katzen verweigern das Bio-Futter! Datum:  06. Mai 2008 von Manuel

Wir haben ein Problem - unsere pelzigen Mitbewohner boykottieren das Bio-Experiment. Paul und vor allem Manon (Mäkel-Madame) verweigern sich dem biologischen Nassfutter! Dabei hatte alles sehr gut angefangen, wie unser kürzlich gezeigtes Fütterungs-Video beweist… Das Trockenfutter, welches wir am Morgen verfüttern, wird gut angenommen - und sorgt dafür, dass der “Kauverweigerer” Paul endlich mal die Zähne richtig einsetzt. Bio Katzenfutter - verschmäht!Anders sieht es aber beim Nassfutter aus, was am Abend frisch aus der Dose in die Näpfe kommt. Der Kater schlägt zu, wenn auch nur mit halber Kraft - die Katze hingegen lässt die Portion fast unangetastet liegen. Keine Chance, auch mit gutem Zureden! Wir haben das Spielchen jetzt eine knappe Woche mitgemacht und müssen leider Konsequenzen ziehen. Ab sofort wird das Bio-Nassfutter mit konventionellem Futter 50:50 gemischt. So werden die “Büsis” überlistet und wir müssen nicht die teueren Bio-Dosen entsorgen :-)

Bio-Fazit: Für die Dosenöffner (resp. Katzenhalter) ist das Bio-Plan-Futter mit Vor- und Nachteilen behaftet. Der Vorteil: Es riecht kaum und lässt sich gut füttern. Der Nachteil - die Weißblechdosen sind kaum sauber zu bekommen, was das Recycling erschwert (Wasserverschwendung!). Eine Dose hat 400g und kostet 2,10 CHF (1,22 Euro). Vor dem Bio-Monat verfütterten wir “Shah” aus dem Discounter, eine Dose hat 205g und kostet 0′55 CHF (0,34 Euro). Der Fleischanteil beträgt bei beiden Sorten 40% laut Verpackung. Hätten wir den Monat komplett biologisch gefüttert, wären wir somit auf eine glatte Verdopplung der Kosten für das Nassfutter gekommen. Eine Dose Bio-Futter reichte für zwei Abendmahlzeiten für zwei Katzen - das wären also hochgerechnet 15 Dosen zu 31,50 CHF (19,28 EUR) gewesen. Bei 50%-Bio macht das eine Mehrausgabe von 19,95 CHF (2 Dosen sind ja komplettt verfüttert worden). Schade, dass unsere Katzen sich so bockig anstellen - aber ähnliches ist in jedem zweiten Katzenforum nachzulesen…