Zwischenstand beim Haar-Experiment Datum:  27. Mai 2008 von Tatjana

Inzwischen benutze ich seit 3,5 Wochen die Natur-Haarpflege von Logona (siehe Bericht), langsam ist es Zeit für ein vorläufiges Fazit:

Das Shampoo ist sehr mild und es bildet viel weniger Schaum als konventionelles Shampoo. Daran muss man sich erst gewöhnen, ich hatte anfangs den Eindruck, dass mein Haar nicht sauber würde, wenn es nicht dick eingeschäumt ist, aber das stimmt natürlich nicht. Mittlerweile komme ich gut aber damit zurecht. Ein weiterer großer Unterschied zum „normalen“ Shampoo ist der Duft. Die Natur-Haarpflege ist nur ganz leicht mit ätherischen Ölen parfümiert, so duftet das Shampoo ein wenig nach Zitrusfrüchten. Nach der Anwendung merkt man davon praktisch nichts mehr, das Haar riecht einfach nur nach sauberem Haar. Die Spülung glättet das Haar und sorgt für bessere Kämmbarkeit. Die Anwendung ist einfach und unterscheidet sich im Übrigen nicht von konventionellen Produkten.

Bio-Shampoo Zwischenstand Experiment

Keine Reizung der Kopfhaut mehr

Was die Wirkung angeht, kann ich sagen, dass sich der Zustand meines Haars nicht verschlechtert hat. Es ist weich und glänzend, war es vorher eigentlich auch schon. Ob sich seine Struktur verbessert hat, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Einen Vorteil habe ich aber auf jeden Fall entdeckt: Die Schuppen und Kopfhautreizungen, mit denen ich früher oft zu kämpfen hatte, sind völlig verschwunden. Und das ohne den Einsatz von medizinischen Wirkstoffen! Ich kann daraus nur schließen, dass die Reizungen durch die aggressiven Inhaltsstoffe in konventionellen Haarpflege-Produkten hervorgerufen wurden. Von dieser Wirkung der Naturkosmetik bin ich ehrlich begeistert!

Bio-Fazit

Der Umstieg auf Natur-Haarpflege lohnt sich. Die Produkte sind sehr mild und reizen nicht. Wenn man sich erst einmal an den fehlenden Schaum gewöhnt hat, ist die Anwendung einfach und angenehm. Dabei ist die Naturkosmetik nicht viel teurer als konventionelle Produkte und kann für Menschen mit empfindlicher Kopfhaut positive Effekte bringen. Probiert’s am besten selbst aus!

Bildnachweis: (c) Foto von pinkbutterfly / aboutpixel.de

Bio Käse Datum:  27. Mai 2008 von Manuel

Tag 27: Bio-Käse aufs Brot

Was gehört neben der Bio-Butter noch auf das Brot? Richtig, Käse - da in unserem Vegetarier-Haushalt nur die Katzen Fleisch bekommen ;-) Bei Bio-Käse ist die Auswahl auch schon vor dem “Bioboom” relativ groß gewesen. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich als kleiner Steppke an der Hand meiner Mutter in die großen Käsetruhen vom “Holländer” (das war ein Bio-Käseladen in Oldenburg) geschaut habe. Dort gab es jede Menge leckeren Käse - zu der Zeit war allerdings einer meiner Lieblingssorten der Leerdammer. “Plastikkäse”, pflegte der Holländer verächtlich zu sagen. Mittlerweile haben sich meine Geschmacksnerven auch an etwas würzigere Käse gewöhnt. Da wir seit einiger Zeit sozusagen im “Käseparadies” wohnen (wenn man auf kräftige Rohmilchkäse steht) kommt bei uns einiges an Milchprodukten auf den Tisch.
Hier klicken und weiterlesen »

Biokatzen - auch in der Kiste Datum:  24. Mai 2008 von Tatjana

Tag 24: Katzentoilette in Bio

„Katzeklo, Katzeklo, ja das macht die Katze froh…“, sang schon Helge Schneider vor 15 Jahren. Und Millionen von Dosenöffnern können auch ein Lied davon singen. Der wichtigste Bestandteil eines Katzenklos ist ja bekanntlich neben der Schüssel das Katzenstreu, dem wir uns heute widmen wollen. Die Auswahl an explizit ökologischem Katzenstreu ist nicht besonders groß, aber wir haben bereits vor 2 Jahren etwas entdeckt, mit dem unsere Katzen und wir sehr zufrieden sind: Cat’s Best ÖkoPlus Klumpstreu aus Holzfasern.

Tonerde oder Naturfaser?

Die meisten Katzenstreus auf dem Markt bestehen aus Tonerde (in klumpendender und nichtklumpender Ausführung). In den letzten Jahren sind außerdem Silikatstreus (bestehen aus Zeolithmineralen) zunehmend populär geworden. Wir haben in den sechseinhalb Jahren, die wir inzwischen Katzen ihre Ausscheidungen Ökologisches Katzenstreu - welches nehmen?hinterher räumen, einiges ausprobiert. Wichtig ist, dass die Tiere es mögen und es für den Menschen so angenehm wie möglich ist. Das bedeutet, dass das Streu die Flüssigkeit gut aufnehmen, den Geruch binden soll und sich alles leicht aus dem Klo entfernen lässt. Aus diesem Grund kam nichtklumpendes Streu für uns nie in Frage. Die paar Mal, wo wir notgedrungen darauf zurückgreifen mussten, waren „Horror“ und gar nicht „sexey“, um mit den Worten eines bekannten Cat(walk)-Trainers zu sprechen. Nach einigem Experimentieren wähnten wir uns mit Tonerde-Premium Klumpstreu der Marke „Natusan“ am Ziel. Das ist ziemlich gutes Zeug, bindet Geruch und Flüssigkeit sehr gut, staubt wenig und klumpt schön. Es hatte nur einen Haken: den Preis. Mit inzwischen ca. 9-10 EUR (ca. 16 CHF) für den 20-Liter-Sack ist es in der oberen Preisklasse angesiedelt, zumal wir es am Anfang für 7 EUR bekommen hatten. 20 Liter reichen bei unseren 2 Katzen (zur Erinnerung: sevenload.com ) einen knappen Monat. Als die 9-EUR-Marke geknackt wurde, wollten wir uns nach etwas anderem umsehen und ließen uns im Zoogeschäft beraten. Die Verkäuferin riet uns, wir sollten doch mal das pflanzliche Streu versuchen. Sie verwende das bei ihrer Katze auch und der 40-Liter-Sack würde ein halbes Jahr reichen. Wir haben hinterher gewitzelt, dass sie wahrscheinlich eine Plüschkatze haben müsse, aber probiert haben wir das Holzstreu trotzdem.
Hier klicken und weiterlesen »

Recyling auf dem WC Datum:  23. Mai 2008 von Manuel

Tag 23: Wir müssen mal!

Unsere Experiment-Leser erwarten an dieser Stelle jetzt sicherlich einen packenden Erfahrungsbericht über das verwendete “Bio-Klopapier”: Wie werden wir mit dem einlagigem Altpapier zurecht kommen, wann ist der wunde Popo wieder verheilt… und so weiter. Allerdings müssen wir da enttäuschen. Denn wir haben zwar ein Recycling-Toilettenpapier erstanden, jedoch ist es sehr komfortabel.

Das “Solo Recycling Papier” von Aldi Suisse ist dreilagig und hat 200 Blatt pro Rolle. Soweit, so bequem. Leider wissen wir sonst über dieses Klopapier recht wenig. Weder ist auf der Verpackung angegeben, ob Bleichmittel verwendet wurden, noch woher das Papier eigentlich stammt. Lediglich die Information, dass die Rollen aus Deutschland importiert wurden, ist der Verpackung noch zu entlocken. Damit ist das “Solo” in guter Gesellschaft, etwa zwei Drittel der Haushalts- und Hygienepapierprodukte, die in der Schweiz verbraucht werden, stammen aus dem Ausland.
Hier klicken und weiterlesen »

Bio Butter Datum:  22. Mai 2008 von Manuel

Tag 22 - Biomilch und -Butter kaufen

Die Milchprodukte haben wir bislang noch etwas vernachlässigt. Das wollen wir ändern, und bevor wir zum Bio-Käse kommen, widmen wir uns heute der Milch und der Butter. Es scheiden sich bekanntermaßen die Geister, ob man nun Margarine oder Butter essen sollte - mag die Margarine auch “gesünder” sein, so schmeckt Butter doch um einiges besser. Ein Vorteil der Margarine ist natürlich die Streichfähigkeit, die auch direkt nach dem “Aus-dem-Kühlschrank-Holen” gegeben ist. Da im Bio-Monat auch der Geschmack zählt, kommt natürlich Butter auf den Tisch, bzw. das Brot!

Biomilch aus dem Tetrapack

Biobutter - Testsieger beim KassensturzBeim Yardo-Biomarkt bekommt man eine große Auswahl an Butter und Milch. Die Frischmilch sieht sehr lecker aus und kostet zwischen 2 und 3 SFr. Da wir aber recht wenig Milch verbrauchen (weder ich noch Tatjana trinken Milch “einfach mal so”) und das meiste davon in den Biokaffee kippen sowie ein wenig ins Müsli gießen sowie für´s Brötchenbacken benutzen… nehmen wir lieber haltbare Milch. Jaja, ich höre die echten Genießer schon aufstöhnen… egal ;-) Leider konnten wir beim Yardo keine H-Milch entdecken, so dass wir unseren Bedarf erneut beim Coop decken mussten. Dort haben wir heute auch eine sehr interessant aussehende Bio-Butter entdeckt. Diese vereint zwei gute Eigenschaften - erstens ist sie bio-zertifiziert und zweitens ist in der Ostschweiz hergestellt. Wenn man auf die Verpackung der anderen (überregionalen) Bio-Butter schaut, die ähnlich vom Preis her ist, so stellt man fest, dass sie durch die halbe Schweiz gekarrt wurde, während die vorliegende Bio-Butter “vor der Haustür” produziert wurde. Positiv fällt auch die Verpackung auf. Es wird auf eine Aluminium-Beschichtung verzichtet. Lobenswert!
Hier klicken und weiterlesen »