Biodrink – Genuss ist anders

Seit dem unaufhaltsamen Siegeszug der Bionade haben sich im Schatten des Kultgetränks aus der Rhön jede Menge „me-too“-Produkte daran gemacht, das Original vom Thron zu stoßen. Mit höchst unterschiedlichem Erfolg. Die Namen der Bio-Limonaden sind häufig an Bionade angelehnt: Maltonade, Sinconada usw. Und jetzt gibt es bei Aldi (Süd) auch eine Öko-Limo, den „Biodrink“.

Seit dem unaufhaltsamen Siegeszug der Bionade haben sich im Schatten des Kultgetränks aus der Rhön jede Menge „me-too“-Produkte daran gemacht, das Original vom Thron zu stoßen. Mit höchst unterschiedlichem Erfolg. Die Namen der Bio-Limonaden sind häufig an Bionade angelehnt: Maltonade, Sinconada usw. Und jetzt gibt es bei Aldi (Süd) auch eine Öko-Limo, den „Biodrink„.

Biodrink von Aldi - im TestBei unserem ersten Bio-Großeinkauf im Mai entdeckten wir den Biodrink im Discounter und haben uns zu Testzwecken einen Sechserpack (einzelne Flaschen gibt´s nicht) gekauft. Natürlich die Sorte Holunder / Cranberry, da die beiden anderen Sorten (Orange Ingwer und Citrus Ananas) nicht sehr vertrauenerweckend aussahen. Die Biobrause kommt in einer 0,5 Liter PET-Flasche (Einweg, wie alle Flaschen bei Aldi) mit einem mäßig künstlerisch angehauchten Design (eine Sonne – wie originell!) daher. Hergestellt wird sie von der Feldschlößchen Brauerei GmbH in Braunschweig und auf der Flasche prangt das EG-Biosiegel. Was ist drin?

Das Getränk besteht aus:

  • Wasser
  • Zucker
  • Kohlensäure
  • 1% Holunderbeersaft aus Konzentrat
  • Kohlensäure
  • Säuerungsmittel Milchsäure
  • natürliches Aroma (aha, hier verbirgt sich die Cranberry)
  • Antioxidationsmittel Ascorbinsäure
  • Gerstenmalzextrakt

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Bio-Eier Nachtrag

Da waren wir in unserem Beitrag Hi-Tech-Bioeier wohl so sehr von der Technik fasziniert, dass wir glatt vergessen haben, das Bio-Fazit (a.k.a die Kostenrechnung) am Ende zu ziehen. Nun, das sei hiermit nachgeholt…

Da waren wir in unserem Beitrag Hi-Tech-Bioeier wohl so sehr von der Technik fasziniert, dass wir glatt vergessen haben, das Bio-Fazit (a.k.a die Kostenrechnung) am Ende zu ziehen. Nun, das sei hiermit nachgeholt:

6 Bioeier vom Hof Fäh kosten, wie schon im Beitrag erwähnt, 3,80 CHF (2,36 Euro). Im Vergleich kosten im Supermarkt 4 Bio-Eier (ja, tatsächlich diese Singlegrösse gibt es!) stolze 3,40 CHF – da kommen wir mit den Eiern aus dem Bio-Automaten etwas günstiger weg. Normale Eier aus Bodenhaltung kosten 2,90 CHF für das halbe Dutzend (1,79 Euro). Wir verbrauchen im Monat circa 15 Eier (ich bin kein „Pur-Ei-Esser“ und Tatjana gönnt sich nur am Wochenende Frühstückseier), somit kostet uns der Umstieg auf lokale Öko-Eier während des Experiments 9,50 CHF (5,85 Euro). 7,25 CHF (4,47 Euro) wären es ohne Bio – und so kommen Mehrkosten von rund 30% ins Haushaltsbuch.

Eigene Brötchen backen

Bio ist gut – aber bei den Brötchen gibts kaum Auswahl. Also ran an die Rührschüssel und den Brotteig. Doch unsere ersten Backversuche mit Bio-Vollkornmehl waren etwas zäh – im wahrsten Sinne des Wortes! Werden wir unser Brötchen-Gate erleben? Oder gelingt es uns doch, das perfekte Bio-Brötchen???

Wenig Auswahl bei Bio-Brötchen

WIr haben während unseres Bio-Monats beim Brötchenkauf leider zu wenig Auswahl – entweder greifen wir zu der geringen Auswahl an Bio-Brötchen bei den Detailisten oder wir müssen selbst den Rührlöffel schwingen. Auf dem Wochenmarkt gibt es einen leckeren Bäcker aus Österreich – er hat aber keine Bioprodukte – und die Brötchen im Naturkostladen sehen nicht sehr ansprechend aus und sind mit 1,20 CHF auf Dauer einfach zu teuer. Also machen wir unsere Brötchen selber! Gesagt, getan – ein Brotbackautomat ist Teil unseres Haushaltes und in der Kunst des konventionellen Brötchenbackens habe ich schon einige Erfahrung. Kann doch also nicht so schwer sein! Bei unserem Großeinkauf in Konstanz haben wir uns darum mit einer halben Palette an Biobrot-Backmischungen eingedeckt (Sonderangebot 99 Cent die 500g-Packung). Und so ist die Auswahl groß: Sonnenblumenbrot, Bauernbrot, Vollkornbrot etc. Als erste Mischung wählte ich die Sonnenblumen-Sorte. Und schon ging es auch los!

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Katzen verweigern das Bio-Futter!

Wir haben ein Problem – unsere pelzigen Mitbewohner boykottieren das Bio-Experiment. Paul und vor allem Manon (Mäkel-Madame) verweigern sich dem biologischen Nassfutter! Dabei hatte alles sehr gut angefangen, wie unser kürzlich gezeigtes Fütterungs-Video beweißt…

Wir haben ein Problem – unsere pelzigen Mitbewohner boykottieren das Bio-Experiment. Paul und vor allem Manon (Mäkel-Madame) verweigern sich dem biologischen Nassfutter! Dabei hatte alles sehr gut angefangen, wie unser kürzlich gezeigtes Fütterungs-Video beweist… Das Trockenfutter, welches wir am Morgen verfüttern, wird gut angenommen – und sorgt dafür, dass der „Kauverweigerer“ Paul endlich mal die Zähne richtig einsetzt. Bio Katzenfutter - verschmäht!Anders sieht es aber beim Nassfutter aus, was am Abend frisch aus der Dose in die Näpfe kommt. Der Kater schlägt zu, wenn auch nur mit halber Kraft – die Katze hingegen lässt die Portion fast unangetastet liegen. Keine Chance, auch mit gutem Zureden! Wir haben das Spielchen jetzt eine knappe Woche mitgemacht und müssen leider Konsequenzen ziehen. Ab sofort wird das Bio-Nassfutter mit konventionellem Futter 50:50 gemischt. So werden die „Büsis“ überlistet und wir müssen nicht die teueren Bio-Dosen entsorgen 🙂

Bio-Fazit: Für die Dosenöffner (resp. Katzenhalter) ist das Bio-Plan-Futter mit Vor- und Nachteilen behaftet. Der Vorteil: Es riecht kaum und lässt sich gut füttern. Der Nachteil – die Weißblechdosen sind kaum sauber zu bekommen, was das Recycling erschwert (Wasserverschwendung!). Eine Dose hat 400g und kostet 2,10 CHF (1,22 Euro). Vor dem Bio-Monat verfütterten wir „Shah“ aus dem Discounter, eine Dose hat 205g und kostet 0’55 CHF (0,34 Euro). Der Fleischanteil beträgt bei beiden Sorten 40% laut Verpackung. Hätten wir den Monat komplett biologisch gefüttert, wären wir somit auf eine glatte Verdopplung der Kosten für das Nassfutter gekommen. Eine Dose Bio-Futter reichte für zwei Abendmahlzeiten für zwei Katzen – das wären also hochgerechnet 15 Dosen zu 31,50 CHF (19,28 EUR) gewesen. Bei 50%-Bio macht das eine Mehrausgabe von 19,95 CHF (2 Dosen sind ja komplettt verfüttert worden). Schade, dass unsere Katzen sich so bockig anstellen – aber ähnliches ist in jedem zweiten Katzenforum nachzulesen…

Der Smoothie-Vergleich

Heute geht es Bio gegen Discounter: Vom Konstanzer-Einkauf haben wir ein Bio-Smoothie mitgebracht, welches wir in den (un)fairen Kampf gegen ein konventionellen (!), aus dem Discouter (!!) stammenden Smoothie schickten. Wer schmeckt besser, was ist drin – und wieviel kostet es?

Tag 4: Smoothie aus der Flasche

Die Smoothie-Tester vor dem Einsatz

Heute haben wir zuerst etwas getan, was zwar nicht Bio ist, aber trotzdem gesund 🙂 Wir haben unsere persönliche Wandersaison eröffnet und sind auf den – die Ostschweizer unter Euch werden ihn kennen – Kronberg gestiegen. Es war zwar anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Nicht zuletzt deshalb, weil wir, zu Hause angekommen, eine Smoothie-Verkostung vorgenommen haben. Vom Konstanzer-Einkauf haben wir ein Bio-Smoothie mitgebracht, welches wir in den (un)fairen Kampf gegen ein konventionellen (!), aus dem Discouter (!!) stammenden Smoothie schickten.

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Bio-Katzenfutter – Ob das schmeckt?!?

Tag 2 des großen Bio-Experiments beginnt wieder einmal beim Frühstück. Aber nicht bei unserem, sondern dem der Katzen. Denn Paul und Manon sind ebenfalls Teil des Experiments – ob sie nun wollen oder nicht 😉 Heute gibt es eine Speiseplanänderung, das morgendliche Trockenfutter ist gegen die Bio-Variante ausgetauscht worden. Werden die Katzen es fressen?

Tag 2 – Bio für die Katzen

Der zweite Tag des großen Bio-Experiments beginnt wieder einmal beim Frühstück. Aber nicht bei unserem, sondern dem der Katzen. Denn Paul und Manon sind ebenfalls Teil des Experiments – ob sie nun wollen oder nicht 😉 Heute gibt es eine Speiseplanänderung, das morgendliche Trockenfutter ist gegen die Bio-Variante ausgetauscht worden. Der große Unterschied (vom Preis einmal abgesehen) ist: der Geruch. Wo das konventionelle Trockenfutter einen betörenden „Duft“ verströmt, der die Katzen immer gleich wild macht, kommt das Bio-Trockenfutter relativ geruchlos daher. Ob es trotzdem schmecken wird?

Bio-Fazit: Der erste Eindruck ist gut, die Katzen zufrieden. Was den Preis angeht, so schlägt Bio-Katzenfutter erst einmal extrem ins Kontor. Der 1,5kg Sack kostet 11,90 CHF (etwa 7.35 Euro) – das ist im Vergleich zum vorigen Futter (das Luxus-Trockenfutter von Aldi für 2,75 CHF für 750g) um einiges teurer. Gut, da ist noch etwas „Äpfel mit Birnen“ vergleichen – und wir werden darum in einem weiteren Beitrag etwas genauer und realistischer an einen Kostenvergleich herangehen.

Biofrühstück mit Tessinerbrot

Es ist der erste Mai und wir feiern nicht den Tag der Arbeit, sondern den Beginn unseres Bio-Monats. Natürlich mit einem zünftigen Frühstück. Wie man auf dem Foto erkennt klassisch vegetarisch – ohne Fleisch, aber mit leckeren Milchprodukten. Wir stellen fest, dass noch einige „Altlasten“ aus konventionellem Anbau auf dem Tisch gelandet sind…

Es ist der erste Mai und wir feiern nicht den Tag der Arbeit, sondern den Beginn unseres Bio-Monats. Natürlich mit einem zünftigen Frühstück. Wie man auf dem Foto erkennt klassisch vegetarisch – ohne Fleisch, aber mit leckeren Milchprodukten. Der Kater (Paul) wird natürlich nicht gegessen, er „freut“ sich schon auf die Bio-Mahlzeit, die er heute Abend serviert bekommt.

Estes Biofrühstück im Mai

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